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Radtouren 2016

Radtouren 2016:

Tagestouren:

29. April 2016 (Freitag) Delbrücker Spargelroute Radel- und Spargelgenuss pur

13. Mai 2016 (Freitag) Geseke - Die vier Dörfer-Tour -Radroute im Kreis Soest

01. Juli 2016 (Freitag) Hövelhof - Ruhe genießen im Sanderbruch und den Lauerwiesen - .....in der Ruhe liegt die Kraft.....

02. September 2016 (Freitag) Rund um Langenberg

5-Tage-Tour:
30. Mai (Montag) – 03. Juni (Freitag) 2016 Erlebnis-Touren an der Aller

In Herzensangelegenheiten sollte man keine Statistik führen und doch kann man sich den einen oder anderen Blick auf die vergangenen Radtouren mit Reinhard nicht verkneifen. Egal wie das Wetter ringsherum ist, bei Reinhard scheint die Sonne. Geregnet hat es entweder morgens vor Aufbruch, oder nach Rückkehr abends. Die diesjährige 5-Tages-Tour ging nach Bosse an der Aller. Das es in diesem winzigen Nest überhaupt ein Hotel und dazu noch ein so Nettes mit gutem Essen gibt, grenzt fast schon an ein Wunder.
Am Ankunftstag machten wir nachmittags noch einen kleinen Ausflug, der uns an einen Friedhof vorbeiführte. Das Land kann dort nichts kosten. Ein Familiengrab hat dort die Größe des Leopoldshöher Friedhofes und die blühenden Rhododendron-Büsche sind so groß wie Einfamilienhäuser.
Der zweite Tag nannte sich Storchentour. Störche gibt es dort reichlich. Ein Storchenvater erzählte uns, das die Störche auf seinem Hof dies Jahr 3 Junge gehabt hätten. Der jüngste sei wohl etwas schwächlich gewesen und sei von den Eltern gleich aus dem Nest geworfen worden. Das zweite konnte aufgrund der Trockenheit im Frühjahr nicht ernährt werden, so dass der Storchenvater es selbst verspeisen wollte. Er konnte es jedoch nicht herunterwürgen und schmiss es aus dem Nest. Das dritte Junge durfte großwerden. Weiterhin erzählte er, dass die Jungstörche manchmal im Dorf spazieren gehen und als Leckerli gerne Eintagsküken verspeisen. Angeblich sollen sich Störche hauptsächlich durch Insekten ernähren?

 

 

 

 

 

 

 


Der zweite Tag führte uns zu "Harry´s klingendem Museum". Der Mann hat einzigartige mechanische Musikinstrumente gesammelt. Zum Beispiel Spieluhren mit einem Vogel von Centgröße, wo sich die Flügel, der Schwanz und der Schnabel bewegen. Und dazu dreht sich der Vogel auch noch possierlich. Wohlgemerkt: es handelt sich hier um einen mechanischen 80 Jahre alten Antrieb. Eine Taschen-Spieluhr mit sage und schreibe 21 Klöppeln, die durch eine Lochscheibe angetrieben werden. Spieluhren mit Figuren die fiedeln, trompeten, tanzen usw. Ein sehens-
werter Besuch.
Am dritten Tag sollten wir in einer liebevoll restaurierten alten Dorfschule "Sütterlin" erlernen. Nach einer strengen Einführung und einer ebensolchen Lehrerin bekam jeder eine Schiefertafel mit Griffel und sollte einen Satz schreiben. Mein: "Die Lehrerin ist doof" kam nicht gut an. In ihrer Hand tauchte ein Rohrstock auf.
Am vierten Tag ging es entlang des Allertales auf erstklassig ausgebauten Wirtschafts- und Radwegen durch die Marsch. Im Dörfchen Otersen erwartete uns der Fährschiffer der zweitkleinsten Fähre Deutschlands
zum Übersetzen der Aller. Doch davor mußten wir das Fährschiffer-Abitur ablegen. Die Bedingungen will ich hier lieber verschweigen.
Und schon war unser Besuch im Aller-Leine-Tal wieder vorbei.
Zum Schluß ein ganz dickes - Dankeschön - an Reinhard Leimkühler für die viele Mühe, damit wir eine wunderschöne Woche hatten.

Ullrich Wellmann

6-Tage-Tour:
11. September (Sonntag) – 16. September (Freitag) 2016 Wernigerode, die bunte Stadt am Harz (Bezeichnung von Wilhelm Busch für die Stadt Wernigerode) (5 Übernachtungen)

 

Details zu den Touren jeweils unter dem unterstrichenen Link