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Radtouren 2015

Fünftägige Radtour der Netzwerkradler/innen in und um Arendsee/Altmark

26. bis 30. Mai 2015

Für die diesjährige fünftägige Radtour der Netzwerkradler/innen folgten Reinhard Leimkühler 36 Gleichgesinnte an den Arendsee in der Altmark. Die Altmark ist eine der am dünnsten besiedelten Region. Es ist dort so etwas von flach, dass die Berge in Zentimeter angegeben werden. Gute Voraussetzungen für Radler, zumal das Strassen- und Radwegenetz ist bis an das jeweilige Dorf hervorragend ist. Im Dorf selbst erwarten den Radler Straßen wie im Mittelalter. Ein Einheimischer beantwortete die entsprechende Frage mit einer verblüffenden Erklärung: Die Bewohner stritten sich solange über die Ausgestaltung ihres dorfeigenen Strassennetzes, bis die Karawane weitergezogen war. Und jetzt ist die Knete nicht mehr da. Nach dem DSCI0016Einschecken haben wir alle erst mal eine Fahrradtour um den Arendsee gemacht. Danach wurden 3 Touren wechselseitig durch 3 Gruppen abgeradelt. Unsere Gruppe machte als erstes die "Kirchen-Tour". Obwohl die Dörfer nur 200 - 400 Einwohner gehabt haben, hat jeder Pfarrer penibel darauf geachtet, dass in sein Dorf eine Kirche kam. Da sich in der dortigen Gegend eine Endmoräne abgelagert hatte, griff man sich die kleinen Steinchen von bis zu 60 x 40 cm und verbaute sie in 1 1/2 m dicken Mauern. Der vor 700 Jahren verwendete Mörtel ist so hart, dass die Versuche, die Steine nochmals zu verwenden, bald aufgegeben wurden. Dass in den Kirchen auch noch die Original-Türen vorhanden und einwandfrei funktionieren, mutet dem Kenner heutiger Niedrig-Energie-Häuser wie ein Wunder an. Schade nur, dass alle Kirchen verschlossen waren. Nur zweimal gelang es, eine Küsterin ausfindig zu machen, die uns die Kirche aufschloss. Am zweiten Tag haben wir einen Teil der ehemaligen innerdeutschen Grenze abgefahren. Der komplette Grenzverlauf ist mit einer zweireihigen Schicht Betonplatten für je eine Räderseite eines Fahrzeuges belegt. Diese 1 m langen Betonplatten haben sich naturgemäß höhenmäßig zueinander verschoben, was zu einer besonders ruhigen Fahrt führt. Doch um den Irrsinn noch weiter zu treiben, haben sie mit einer Tücke ohnegleichen einen Teil der Bodenplatten mit Längs-Aussparungen versehen ( entweder ahnten sie schon die Wiedervereinigung oder es ist ihnen sogar der Beton ausgegangen ), die exakt der Reifenbreite eines Fahrrades entsprechen. Wer auf dieser Strecke 10 Km abgeradelt hat, fragt sich verzweifelt, ob das mit seinem Hintern je wieder in´s Lot kommt.
DSCI0035Der dritte Tag führte uns nach der alten Hansestadt Salzwedel. Eine vollkommen erhaltene wunderschöne Altstadt lädt zum Erkunden ein. Dann machten wir einen kleinen Schlenker und fuhren das sogenannte "Grüne Band" ab. Hiermit bezeichnet man die ehemalige Grenze mit Todesstreifen, die jetzt ein Eldorado für Naturliebhaber ist. Man erkennt am Wachstum der Bäume noch deutlich die Breite des ehemaligen Todesstreifens. Auf der Rückfahrt kamen wir durch Lomitz, wo eine fledermausfreundliche Kirche etwaige Besucher abweist. Eine Beschreibung weist daraufhin, dass die Kirche während der Aufzucht der Jungen für Besucher geschlossen ist. Na, wenn das nichts ist! Zum Schluss kamen wir an einer Schweine-Mästerei vorbei. Da die Ställe kein Ende nahmen, bin ich die Strecke noch einmal zurück und dann mit Blick auf den Tacho abgefahren. Es stehen dort 18 Ställe von ca. 20 x 120 m. Nach Auskunft im Hotel werden dort z.Zt. 42 000 Schweine gemästet. Geplant ist die Aufstockung auf 56 000 Schweine. Grauenvoll! Noch eine kleine Anmerkung: Im Hotel lag zum Frühstück wie gewöhnlich auch Sülze, Blut-, Leber- und Schinkenwurst aus. Alles aus eigener Schlachterei des Hotels. Das Aussehen ermunterte keineswegs zum Zugreifen. Das änderte sich allerdings sofort, nachdem wir sie probiert hatten. Danach musste mehrfach nachgelegt werden.
Lieber Reinhard, Danke von allen für die wunderschönen Tage, für das schöne Quartier, für Deine Mühe, für Dein Organisationstalent.
Ullrich Wellmann

 

Die letzte der mehrtägige Radtouren 2015:

20.09.2015 – 26.09.2015 Urlaub an der Seenplatte – Lübz in Mecklenburg-Vorpommern

 

Die diesjährige Herbstreise, wie immer perfekt von unserem Reinhard Leimkühler geplant, führte uns in das Örtchen Lübz in der Nähe des Plauer Sees. Wir wollten die Mecklenburgische Seenplatte erkunden. Unser gut bürgerliches Hotel lag direkt an der Lübzer Schleuse und wurde von uns voll belegt. Da verschiedene Unternehmungen geplant waren, wurden die 47 Netzwerker/innen in 4 Gruppen aufgeteilt. Am Dienstag wurde eine Bootsfahrt auf der Elde-Müritz- Wasserstrasse unternommen. Ein spendabler Bootsführer bot Kaffee, Bier und Wein kostenfrei an. Da wußte er noch nicht, dass er Lipper im Boot hatte. Wir bevorzugten den Wein, der dann auch die entsprechenden Geschichten aus irgendeiner Tiefe des Gedächnisses wieder hervorholte. Jedenfalls haben wir lange nicht mehr so laut und anhaltend gelacht. Die andere Gruppe kämpfte sich durch die Besichtigung der Stadt Lübz mit ihrer liebevoll gestalteten Altstadt. In der Stadt Lübz mit ihren drei Ortsteilen leben noch ca. 6200 Menschen. Von der alten Burganlage ist noch der jetzt genannten Amtsturm erhalten, eine

historische Wassermühle, deren Räderwerk in der Vorhalle der städt. Sparkasse gezeigt wird und die Schleusenbrücke über der Wasserstrasse.
Am Mittwoch wurde eine Busfahrt nach Plau, Röbel und Waren mit anschließender Fahrt auf der Müritz durchgeführt. In diesen Touristen-Orten ist ein gewisser Aufschwung unverkennbar. Aber drei Kilometer abseits in den Dörfern hat sich nicht viel getan. Wir haben mit den Leuten dort gesprochen und sie gefragt, wo sie arbeiten und wovon sie leben? "Hier arbeitet keiner mehr, wir leben von der Rente"! Da sie aber alle genug Land haben, lassen sie dort Gänse herumlaufen, die zu Weihnachten verkauft werden. Und da sie noch frei herumlaufen und ihr Futter selbst suchen, hat sich schon ein fester Abnehmerkreis gebildet. Von den Jungen ist keiner mehr da.
Als besonderes Highlight war ein Besuch des Lenzer Kruges angekündigt, der als eines der besten Fischrestaurants der Seenplatte gilt. Vor der Tür stand dann auch eine Tafel mit der Auffschrift: " Pfannengroße Ostseescholle mit Bratkartoffeln". Das war mein Essen. Dann kam das Essen: Hähnchenbrust! Nicht nur meine Kinnlade ankerte auf dem Brustbein. Nachher stellte sich heraus, dass Reinhard darauf überhaupt keinen Einfluss hatte. Das hatte der Busunternehmer bestellt. Der hätte ja wenigstens eine Alternative anbieten können. Anschließend die Fahrt auf der Müritz.
Am Donnerstag besichtigten wir die Lübzer Brauerei. Obwohl das Bier nachgewiesenermaßen erst nach Öffnen des Verschlusses mit der Umwelt in Berührung kommt, teilte die nette Führerin für jeden von uns einen weißen Papiermantel und eine Kopfhaube aus. Nachdem wir uns die Sachen angezogen hatten, hätte man uns ohne jegliches weiteres Zutun für alle möglichen Slapstick-Produktionen verwenden können. Nachmittags besuchten wir das dort vorhandene kleine aber feine Planetarium. Es hat zwar nur einen Kuppeldurchmesser von 8 m, aber einen engagierten Mitarbeiter. Am Freitag war etwa die Hälfte mit dem Fahrrad in der Meckl. Schweiz unterwegs, die anderen nach eigenem Gusto. Wir sind nach Warnemünde gefahren und haben uns an der Hafenmole endlich die Ostseescholle gegönnt. Anschließend mit der Hafenfähre zur Hansestadt Rostock. Dort sind noch einige der wunderschönen alten Klinkerbauten erhalten geblieben. Auf der Hinfahrt sind wir bereits über Schwerin gefahren, weil ich das Schweriner Schloß besichtigen wollte. Das sowohl innen wie aussen traumhaft schöne Schloß wurde im Prinzip von 1635 bis 1643 errichtet. Auf das heutige Deutschland bezogen, sind in 8 Jahren nicht einmal 10 m Autobahn fertig. Irgendeinen Bezug zum BER wage ich gar nicht erst herzustellen. Was müssen die vor 450 Jahren bloß für Maschinen gehabt haben. Aber davon abgesehen hat Reinhard wieder eine Reise angeboten, die sich so wohltuend anders unterscheidet. Dafür sagen 47 Teilnehmer/innen: Danke!

Ullrich Wellmann

 

Tagestouren 2015

Technik und Natur

Fahrradfahren durch Moor und Heide mit kulinarischem Abschluss

 

Diese Tour führt durch landschaftlich reizvolle Gebiete, jedoch auch an moderner Technik vorbei, wie dem Windpark auf dem Dillenberg, dem Erdölwerk der BEB am Dillenberg, zahlreiche Ölpumpen und Gassonden im Bereich des Renzeler Moores.

 

am Freitag, 08. Mai 2015

 

Abfahrt vom REWE-Parkplatz: 07.00 Uhr

Ankunft in Scharringhausen (Kirchdorf ca. 84 km) ca. 08.30 Uhr

 

Tagesablauf:

 

08.30 Uhr- Fahrradtour durch landschaftlich reizvolle Gebiete (Rundtour ca. 30 km) 09.00 Uhr Ablauf der Tour: Hof Thiermann, Bahrenbostel, Renzeler Moor, Varrel, rund um Bahrenburg, zurück zum Hof Thiermann.

 

12.00Uhr- Spargel zum SATT ESSEN“g 17,80 €

 

12.30 Uhr das klassische norddeutsche Spargelessen vom Buffet. Spargelcremesuppe, Spargel frisch vom Feld, Schinken vom Schwein und Pute, Schnitzel, Rührei, klare Butter, Sauce Hollandaise „Lukull“g, Petersilienkartoffeln, Baguette, Spargelsalat „Tropica“g, Spargelsalat mit roten Linsen, bunter Spargelsalat, Bayerische Creme mit Erdbeersauce, Erdbeerjoghurtcreme.

14.00 Uhr Nach dem Genuss vom Spargel machen wir eine Besichtigung (1,00 €) des Betriebes in Begleitung eines Gästeführers. Hier können wir den aufwendigen Prozess von der Ernte über die Aufbereitung bis hin zum geschälten Spargel verfolgen. Ein Besuch des Hofladens lohnt sich immer.

 

15.00Uhr Kuchenbuffet mit Früchten der Saison. 6,80 E

Kaffee und Kuchen satt (werde bei Anfang der Radtour von jeder Person 26,- Euro für Spargelessen, Besichtigung und Kaffeetrinken kassieren)

 

16.00 Uhr Heimfahrt

 

Reinhard Leimkühler 05208-219

 

 

 

Rund um Versmold

am Freitag, 19. Juni 2015

 

Das Ende des Schweins ist der Anfang der Wurst

Anreise mit dem eigenen PKW ca. 47 km

Abfahrt vom REWE Parkplatz 07.30 Uhr

Ankunft am Heimatmuseum in Versmold ca. 9.00 Uhr

Länge der Fahrradtour: ca. 26 km

Navigationsadresse: 33775 Versmold Speckstr. 12 (am Heimatmuseum)

Mit einer Landfrau auf Tour: Hier geht es um die Wurst- und zwar wirklich. Sie gibt allen Interessierten einen Einblick in die Geschichte: Von der Hausschlachtung bis zur modernen Industrieproduktion. Hier erfährt man alles, was die Entstehung der Wurst betrifft. Die engagierte Landfrau bietet in ihrer bodenständigen und sympathischen Art eine besonders spannende Erzählung über die Fleisch- und Wurstfabrikation.

Sie erzählt: Das Ende des Schweins ist der Anfang der Wurst. Sie streift das Thema “gLeben ohne Tiefkühltruhe“g und eine „ Kuh hat mehr als ein Viertel“g.

Ablauf des Tages

09.00 Uhr: Führung mit Frau Henkefend ( ca. 2,50 Euro / Person)

11.00 Uhr: Fahrradtour: Rund um Versmold (ca. 26 km)

12.30 Uhr: Mittagessen im Gasthaus „Eichenhof“g.

15.30 Uhr: Kaffeetrinken im Heimatmuseum ca. 5,- Euro

17.00 Uhr Wir fahren heim.

Reinhard Leimkühler 05208 - 219

 

 

Durch's romantische Furlbachtal

am Freitag, 21. August 2015.

 

Diese Radtour bietet in jeder Hinsicht große Abwechslung. Wir wollen die Kipshagener Teiche, die „Sandgrube“g, das Augustdorfer Dünenfeld, die Vielfalt des Furlbach-Urwaldtals und die Moosheide sowie den Holter Wald einmal näher kennenlernen. Eine flache 36 km lange Rundtour, sonst gut zu fahrende Strecke.

 

Wir fahren mit dem PKW zum Schützenplatz in Stukenbrock. Dort starten wir dann unsere Tagestour.

 

Abfahrt vom REWE-Parkplatz: 08.00 Uhr

Ankunft am Schützenplatz in Stukenbrock: 08.30 Uhr

Entfernung: ca. 10 km

 

 

Tagesablauf:

 

09.00 Uhr Abfahrt vom Schützenplatz (Stukenbrock)

 

12.00 Uhr Nach ca. 20 km sind wir am „Hahnen-Krug“g in Riege zur Mittagsrast eingetroffen. Hier stärken wir uns.

14.00 Uhr Weiterfahrt

 

15.30 Uhr Am Kuchenbuffet bedienen wir uns im Cafe Wölke in

Stukenbrock an der Kirche

    • 16.30 Uhr Anschließend Heimfahrt
    •  

      Reinhard Leimkühler 05208-21

       

       

       

      Schnapsidee und Herrengedeck

       

      Radroute von Steinhagen über Brockhagen durch den Patthorster Forst zurück in den historischen Ortskern von Steinhagen

      am Samstag, 12. September 2015

       

      Auf dieser Radtour bewegen wir uns auf den Spuren alter Brennerei-Dynastien. Riskieren wir einen Blick in die Welt des Hochprozentigen und genießen den gröstenteils ebenen bis leicht welligen Verlauf des Rundkurses.

      Abfahrt vom REWE-Parkplatz: 07.30 Uhr

      Ankunft in Steinhagen ca. 08.15 Uhr

      Navi.: 33803 Steinhagen Am Kirchplatz 26

      (an der alten Dorfkirche)

       

      Tagesablauf:

       

      08.30 Uhr Wir werden von 2 Stadtführerinnen begrüßt. Dann geht es ca. 3 Stunden mit dem Fahrrad (ca. 10 km) „Auf den Spuren der alten Brennereien“ zurück in die Blütezeit des Steinhägers, als es noch 20 gewerbliche Brennereien gab. Was ist aus der Zeit übrig geblieben, als Steinhagen im wahrsten Sinne des Wortes noch in aller Munde war. Mit Hilfe von alten Fotografien, Etiketten, Erzählungen und kleinen Verkostungen wird die Zeit wieder lebendig..

       

      12.00 Uhr- Natürlich denken wir auch an das leibliche Wohl. Wir werden in einem

      12.30 Uhr 'Griechischem Restaurant' eine kleine „Köstlichkeit“ zu uns nehmen. (Restaurant Nikopolus 05204-7191, Herr Costas), ohne vorherige Bestellung).

       

      14.00 Uhr- Wieder auf den Fahrrädern werden wir, wie oben beschrieben, eine kleine Rundtour von etwa 20 km von Steinhagen über Brockhagen den Patthorster Forst fahren. Mit einer Einkehr zum Kaffeetrinken im 'Café Hexenbrink' Dann sind es nur noch ein paar Meter zum Ziel.

       

      17.00 Uhr Heimfahrt

      Reinhard Leimkühler 05208-219