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Radtouren 2014

Netzwerkradler/innen vom 19.-23.05.14 in Stemmen

 

Ob die 31 Netzwerkradler/innen, die vom 19.-23.05.14 am Rande der Lüneburger Heide radeln wollten, sich hätten vorstellen können, dass Reinhard Leimkühlers Vertrag mit Petrus tatsächlich wahr werden könnte, ist zumindest zweifelhaft. Am Montag war es noch anfangs bedeckt, dann strahlte 3 Tage lang die Sonne mit 32 Grad vom Himmel. Pünktlich  zur Abfahrt am Freitag goss es wieder in Strömen. Also hatte Petrus seine Seite des Vertrages erfüllt. Jetzt müssen wir nur noch rauskriegen, was Reinhard zu leisten hatte.

Der erste Tag führte uns alle nach Sittensen, wo eine 400 Jahre alte Wassermühle noch immer von der Wümme angetrieben wird. Im Obergeschoss des alten Gemäuers hat man ein Heimatmuseum ähnlich des Unseren eingerichtet. Was man dort an Gerätschaften und Werkzeugen zusammengetragen hat, war schon beeindruckend. Noch beeindruckender waren allerdings die mit diesen Werkzeugen hergestellten Dinge. Da fragte sich so mancher, wie haben die das bloss gemacht. Am Dienstag ging es auf die Kranichroute. Innerhalb der Lauenburger Moorlandschaft ist ein grosses Areal als NSG ausgewiesen, wo die Kraniche Ruhe und Nahrung finden, wenn sie zur Nachtruhe runterkommen. Im Frühjahr und Herbst sollen dann Tausende zu beobachten sein. Netterweise hat der NABU dort einen Aussichtsturm errichtet, wo die Vögel, wenn sie denn da sind, ungestört beobachtet werden können.

2014_05_Stemmen_02Am Mittwoch war die Freudenthal-Route angesagt. Dem Heimatdichter Friedrich Freudenthal hat man mitten im Wald ein Gedenkstein errichtet. Den haben wir natürlich mit gebührender Achtung aufgesucht und unser Gruppenleiter hat dann versucht, uns etwas aus dem Werk zu vermitteln. Wie auf dem Foto ersichtlich, ist ihm das auch gut gelungen.

Der Donnerstag sollte uns historische Schafställe und Hofanlagen näherbringen. Die Schafställe waren mehr oder weniger verfallen, was wohl auch mit den Schafen geschehen ist.  Mit Glück konnten wir dann doch noch zwei Schafe sehen, von denen eines offensichtlich unter massivem Haarausfall zu leiden hatte.  Das konnte man von den historischen Hofanlagen nun wirklich nicht sagen. Obwohl so gepflegt und in Schuss, wurden sie teilweise von der Pracht der Vorgärten übertroffen. Bei einer (diesmal) hochmodernen Hofanlage mit Milchkühen, lud uns der Bauer zur Besichtigung ein. Eine Milchkuh kann bis zu 20 L Milch am Tag erzeugen. Wenn es ihr danach ist, geht sie selbständig zum Melken. Wenn sie sich dreckig fühlt, geht sie selbständig zu einer rotierenden Waschbürste und macht sich rundherum sauber. Wenn sie widerkäuen, können 2014_05_Stemmen_11sie das auf einer Stroh-Unterlage tun. Keine Kuh ist angekettet und kann sich innerhalb des Stalles bewegen. Und das alles bei einer bemerkenswerten Sauberkeit. Bei diesen Bauer kann das Gesundheitsamt jeden Tag vorsprechen. Schneller als gedacht, waren die 4 Tage schon wieder vorbei. Aber diese 4 Tage in einer angeblich so reizlosen Landschaft haben aufgezeigt, dass es einiges Sehenswertes zu entdecken gibt. Nicht im Sinne oberbayerischer Kitsch-as-kitsch-can-Folklore und nicht im Sinn gelackter Schönheit. Eher so, wie der Insektenforscher sich an Ameisenburgen delektiert. Zum Schluss bleibt nur der Dank an Reinhard Leimkühler für diese wunderschönen Tage.

Ullrich Wellmann

 

Zement-Route

am Freitag, 27. Juni 2014

Auf den Spuren des Zements im Zementrevier Beckum

Anreise mit dem eigenen PKW ca. 63 km
Abfahrt vom REWE Parkplatz 07.30 Uhr
Ankunft am Parkplatz Bahnhof in Neubeckum ca. 08.30 Uhr
Länge der Fahrradtour: ca. 30 km

Navigationsadresse: 59269 Neubeckum Bahnhof

Wir fahren in Hillegossen auf die A2. Nach ca. 55 km fahren wir auf der Ausfahrt Beckum von der Autobahn. Nach ca. 350 Meter fahren wir links ab auf B 475. Nach ca. 550 Meter biegen wir rechts in die Geißlerstr. ein. Die geht über in die Hauptstr. Weiter bis zum Bahnhof. (Von der Geißlerstr. bis zum Bahnhof ca. 2,5 Km, immer geradeaus.) Am Bahnhof parken wir. Dort nimmt uns ein fachkundiger Reiseleiter in Empfang.

Die Zementroute führt uns auf 27 km entlang aktiver und verlassener Zementstätten zu den Landschaftsoasen, die sich wie eine Perlenkette durch das Zementrevier Beckum ziehen. An 14 Stationen wird uns der Reiseführer über die industrielle Entwicklung informieren. Aussichtspunkte gewähren außergewöhnliche Einblicke in die Natur und zeigen uns das Panorama des Zementreviers. Die Zementroute bietet für die Radler ein atemberaubendes Tourerlebnis

Ablauf des Tages

09.00 Uhr: Beginn der Radtour

12.30 Uhr: Mittagessen im Hotel Haus Pöpsel

15.30 Uhr: Kaffeetrinken im Landhaus SchulzePellengahr

17.00 Uhr Ankunft am Bahnhof (Wir verabschieden unseren Reiseführer).

17.15 Uhr Wir fahren heim

 

Durch Moor und Heide

Fahrradfahren im Moor mit kulinarischem Abschluss

 

Eine ausgedehnte Moor- und Heidelandschaft mit abwechslungsreicher Flora und Fauna lädt zu ausgedehnten Streifzügen und Fahrradtouren durch Feld und Flur ein.. So wie ich glaube, kennen die wenigsten Radler diesen vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Landstrich Niedersachsens. Hier scheint die Zeit teilweise still zu stehen. Historisch gut erhaltene Fachwerkhäuser unter altem Baumbestand, schöne Dorfplätze, kleine Gassen.

Am Freitag, 22. August 2013

Abfahrt vom REWE-Parkplatz: 07.00 Uhr

Ankunft in Scharringhausen (Kirchdorf ca. 84 km) ca. 08.30 Uhr

Tagesablauf:

09.00 Uhr Fahrradtour durch Moor und Heide (Rundtour ca. 35 km) Ungefährer Ablauf der Tour: Scharringhausen, Kirchdorf, Kuppendorfer Heide, Heerder Moor, Darlaten Moor, Hakenmoor, Renzeler Moor, Schwarzes Moor, Scharringhauser Moor, Scharringhausen.

12.30 Uhr Spätsommerliche Leckereien mit der tollen Knolle vom Buffet.

Würziges Kartoffelbrot mit Apfel-Zwiebel-Schmalz. Kartoffelsuppe. Kartoffelpuffer mit Apfelkompott. Backkartoffeln mit Kräuterquark, bunter Matjessalat. Kartoffel-Hack-Auflauf. Bratkartoffeln mit Sülze und Remoulade. Kartoffelkräutertaschen. Schnitzel, kleine Schweine- haxen. Salate der Saison mit Kartoffeldressing. Quarkcreme mit Beeren

13.45 Uhr Start der Fahrradtour (Rundtour ca. 12 km) mit Gästeführer zu den Heidelbeer-Feldern. Wir fahren durch Moor und Wiesen durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft auf kleinen verkehrsarmen Straßen, auf halber Strecke besichtigen wir eine Heidelbeeranlage.

16.00 Uhr Nach dieser Radwanderung erwarten uns köstliche Variationen:

Heidelbeerspezialitäten: Waffeln mit Heidelbeeren und Sahne.

Pfannkuchen mit Heidelbeeren. Kuchenspezialitäten mit Heidelbeeren. Kaffee und Tee

(Werde bei Anfang der Radtour von jeder Person ca. 28,- Euro für Mittagessen, geführte Radtour und Kaffeetrinken kassieren)

Reinhard Leimkühler 05208-219

 

Auf den Spuren von Wilhelm Busch

... hier lebten Max & Moritz...

am Freitag, 19. September 2014

 Wir fahren mit dem eigenen PKW nach Wiedensahl

Abfahrt vom REWE Parkplatz 8.00 Uhr

Ankunft in Wiedensahl ca. 09.30 Uhr

Entfernung: ca. 70 km

Anfahrt von Leopoldshöhe auf die Autobahn nach Hannover. Autobahnabfahrt Porta Westfalica auf die Bundesstraße B 482. Dann ca. 27 km auf der B 482 bleiben. In Windheim (ca. noch 8-9 km bis Wiedensahl) rechts abfahren auf die Hans-Lüken Straße. Jetzt immer geradeaus: Ilser Straße, Ilser Landstraße, Ilser Feuerschicht, Hagedorn, Rosenhäger Straße, Hauptstraße. Und schon sind wir in Wiedensahl.

Tagesablauf:

09.45 Uhr Besuch des Wilhelm Busch Geburtshauses mit einer Führung

10.30 Uhr Fahrradtour ca. 25 km. Diese Tour führt uns vorbei an etlichen Stationen in Wiedensahl und den Nachbardörfern. Sie ist eine ideale Fahrradtour.

Und alsogleich spricht der Verstand:

Verlass die Stadt und fahr auf's Land.

Wo Biederkeit noch nicht veraltet,

wo Ruhe herrscht und Friede waltet.

Die einzelnen Stationen sind Punkte in und um Wiedensahl, an denen Wilhelm Busch seine Skizzenblätter hervor genommen und markante Punkte in seinem wunderschönen Zeichen-/Malstil festgehalten hat. Die kurze Radtour auf den Spuren von Wilhelm Busch ist eine prima Kombination aus körperlicher Ertüchtigung und geistiger Nahrung. Diese Tour wird etwa 2 ½ Stunden dauern.

13.00 Uhr Wir werden in einem Gasthof zu Mittag essen.

15.00 Uhr Besichtigung und Führung durch das Heimatmuseum Wiedensahl

16.00 Uhr Kaffeetrinken im Busch-Keller Wo Tradition an manchem Ort,
und Gastlichkeit kein leeres Wort.
Wo Freitags Kaffee man serviert,
auf selbstgebackenen Kuchen schwört.
Da findet man bald ein Lokal:
Den Busch-Keller in Wiedensahl

17.00 Uhr Fahrt ins Heimatdorf Leopoldshöhe

Reinhard Leimkühler 05208-219