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Soziales Netzwerk Leopoldshöhe


5-Tages-Tour  in die Lüneburger Heide

21. bis 25. Mai 2012
 

Netzwerk-Radler/innen in der Lüneburger Heide

 

Vom 21. bis 25. Mai. 2012 machte die Radler-Fraktion des Netzwerkes ihre 5-Tages-Tour201205_Lüneburger Heide_3K

in die Lüneburger Heide. Nicht, weil es dort immer flach ist, sondern weil es dort einiges Sehenswertes zu entdecken gibt. Nicht im Sinne oberbayerischer Kitsch-as-kitsch-can-Folklore, sondern eher so, wie ein Insektenforscher einen  Ameisenhaufen oder unsere Radler eine Heidschnuckenherde betrachtet.

Diesmal ging es nach Weesen in der Heide. Außer dem Hotel (wirklich gut) soll es in Weesen noch 4 weitere Häuser geben. Um den Nachmittag auszufüllen, bot sich an, die 4 Häuser ausfindig zu machen oder den Lönsstein in Müden anzufahren. Wir machten dann doch lieber das Letztere.201205_Lüneburger Heide_1K

Am zweiten Tag wurde Müden ( gilt als das schönste Dorf der Südheide ) genauer inspiziert und anschließend Halt in Faßberg gemacht. In Faßberg ist die Erinnerungsstätte an die Luftbrücke Berlin. Von hieraus ist die meiste Fracht nach Berlin geflogen worden.

Bei der Weiterfahrt kamen wir an einem großen Heidehof vorbei, dessen Herde mit über 900 Tieren gerade geschoren wurde. Das Scheren besorgte eine Crew aus einer Ausstralierin, einer Neuseeländerin und einem Briten. Ein Schaf scheren dauert genau 95 Sekunden. Die Crew bekommt dafür pro Schaf 2 Euro. Die Wolle ist fast nichts wert und wird zu Filz und Düngemitteln verarbeitet.201205_Lüneburger Heide_5K

Am dritten Tag suchten wir eine der schönsten Heidegebiete um Tiefental auf und kamen auf der Weiterfahrt zu der Brücke bei Eschede. Während wir oben neben dem Mahnmal auf der Brücke standen, donnerte unter uns ein ICE durch. Da dämmerte jedem, was es bedeutet, wenn eine solche  Masse bei dieser Geschwindigkeit auf 30 m zum Stehen kommt. Es mutet wie ein Wunder an, dass „nur“ 101 Menschen gestorben sind.201205_Lüneburger Heide_2K

Der vierte Tag führte uns nach Munster. Hier empfing uns ein Kundiger auf einem Rad. Er entführte uns per Rad in die Umgebung und erklärte, wie hier alles entstanden ist. Eigentlich wollten wir ja noch das Panzermuseum besichtigen, aber dafür war einfach keine Zeit mehr.  Auf der Rückfahrt sahen wir dann auch noch eine der letzten Heidschnuckenherden beim Stalleintrieb.

Da unser Reinhard Leimkühler, der fast 15 Jahre lang die schönsten Radtouren für das201205_Lüneburger Heide_4K

Netzwerk ausgearbeitet und organisiert hat, die Leitung der Radler-Gruppe an Wolfgang Glauer abgegeben hat, sollte er auf  unserem Bergfest verabschiedet werden. Das war schon schlimm genug. Noch schlimmer ist der Verlust seines persönlichen Verhältnisses zu Petrus, welches bislang immer zu gutem Wetter bei Rad-Touren führte. Wie soll man so einen Mann verabschieden? Es gab einen Ausweg. Die Universität Nirwana hat seine Leistung als außerordentlich eingestuft und eine Urkunde übersandt,  die ich ihm überreichen durfte. Nunmehr ist Reinhard ein  „Magister uff de Pedalerie“  und hat damit das Anrecht erworben, auch so angesprochen zu werden.

Er hinterläßt große Fußstapfen aber Wolfgang Glauer kann ja nun seine eigenen setzen!

Nochmals von allen Dank für all Deine Mühe und alles Gute für die Zeit als „normaler“ Netzwerker.

 

Ullrich Wellmann

 

Das Programm dieser Fahrt mit Reinhard Leimkühler

Die Lüneburger Heide  entdecken

Weite Wälder und  wunderschöne Heideflächen...

                                    vom 21. Mai (Mo) bis 25. Mai (Fr) 2012

Das Landschaftsbild des Naturparks Südheide  wird heute durch große zusammenhängende Wälder geprägt, die Teil eines der  größten Waldgebiete in Niedersachsen sind. Ein besonders wichtiger Bestandteil  des Naturparks Südheide sind die wunderschönen Heideflächen. Ein sehr beliebtes  Ausflugsziel ist der Lönsstein auf dem Wietzer Berg bei Müden. Die Ruhe und  landschaftliche Schönheit der Heideflächen lassen sich am besten mit dem Fahrrad  erkunden. Hier, in dieser wunderschönen Landschaft, wollen wir Radler die  Südheide erobern und kennen lernen.

 

21. Mai (Montag)

ca. 8.00 Uhr Anfahrt nach  Weesen mit dem PKW (ca. 170 km = 3 Std.)

ca. 11.00 Uhr Einquartierung im Hotel ž”Im Wiesengrund” (Abstellung der Koffer in einem Raum)

ca. 12.00 Uhr Mittagessen im Hotel "Im  Wiesengrund" (gehört nicht zum Preis-Paket)

ca. 13.00 Uhr Fahrradtour zum  Lönsstein nach Müden. Wir werden dann um ca. 18.00 Uhr zurück kommen. (ca. 22 km  lang) Anschließend kpl. Einquartierung.

ca. 15.30 Uhr Kaffee trinken  in Müden

ca. 19.00 Uhr Abendbrot im  Hotel ”žIm Wiesengrund” (Hiermit fängt das Preis-Paket an)

 

22. Mai (Dienstag)

ca.  09.00 Uhr Weesen, Hermannsburg, Müden, (Müden gilt als das schönste Dorf der  Südheide) Faßberg, (In Faßberg ist die Erinnerungsstätte Luftbrüke Berlin)  Schmarbeck, (Wacholderheide) Schnucken-Rendevous und Kaffeetrinken in  Niederohe.

Eine  schnuckelige Tagestour. Wir fahren durch alte Heidedörfer, sehen die letzten

Heidschnuckenherden beim Stalleintrieb. ca. 37 km lang.

 

23. Mai (Mittwoch)

ca.  09.00 Uhr Wir fahren in eines der schönsten Heidegebiete, das Tiefental. Fahren  weiter nach Eschede und kehren auf der Rückfahrt zum Kaffeetrinken in die  Fuhrmann-Schänke ein. Hier hat auch 1975 die größte Waldbrandkatastrophe der  Lüneburger-Heide stattgefunden.

Dieses  ist eine ausgesprochen naturbetonte Radtour. ca. 37 km lang

 

24. Mai (Donnerstag)

ca.  09.00 Uhr Munster, historisches Museum (Panzer-Museum) Dieses Geschichts- und  Technik-Museum  können wir mit einer Führung besuchen. Weiter besuchen wir die St.  Martin-Kirche  in einem mit Reet gedeckten Schafstall. Einzigartig. ca. 42 km

 

25. Mai (Freitag)

ca. 09.00 Uhr Evtl. Abfahrt oder eine kleine Runde zum  “žAusfahren”).